"Hätte ich ein anderes Gesicht,
wäre mein Leben ganz anders,
jedenfalls viel ruhiger,
verlaufen."
Das ist: Allerdings. Ringelnatz
Motto und Titel des Solo-Abends von Frank Roder, der wissen will, wer dieser Hans Bötticher war, der zu Joachim Ringelnatz wurde. Texte eines lebenshungrigen Dichters, den ein Thema immer
begleitet hat: Geld.
Ein Filou, ein Dichter, ein Philosoph, ein Schaufensterdekorateur, Kommandant eines Minensuchers, Kommis, Bibliothekar - in mehr als 40 Berufen hat Hans Bötticher (1883-1934) gearbeitet. Den
Behörden gegenüber gab er "Artist" an, eine selbstironische Berufsbezeichnung für den Künstler, den wir heute als Joachim Ringelnatz kennen.
„Hätte ich ein anderes Gesicht, wäre mein Leben ganz anders, jedenfalls viel ruhiger, verlaufen“, gab Ringelnatz ebenso selbstironisch zu.
In seinem Solo-Abend zeigt Frank Roder, der eine verblüffend physiognomische Ähnlichkeit zu Ringelnatz aufweist, Texte eines lebenshungrigen Dichters, den ein Thema immer begleitet hat: Geld.
Also keine gewohnt-wohlige Kuttel-Daddeldu-Gemütlichkeit, sondern ein ungewöhnlicher Blick auf einen außergewöhnlichen Dichter.
Produktion Frank Roder und Sylvia Richter, Hamburg
Idee/Buch/Regie Sylvia Richter RichterBühnenProduktion, Hamburg
Frank Roder. Foto: Andreas Pankratz
Joachim Ringelnatz (um 1930)
Sonnabend
30. Mai
19:00 Uhr
KörberHaus
Holzhude 1 · 21029 Bergedorf
3. Kat. 25,00 € / 2. Kat. 32,00 € / 1. Kat. 37,00 €
ermäßigt 21,00 € / 28,00 € / 30,00 € (für Schüler*innen)